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Tauranga und White Island

Dieser Wochenendtrip war der allererste, den wir damals im August geplant und gebucht hatten - die White Island Tour.

Am Samstag ging es mit der gewohnten Travelgruppe ganz früh los. Wir hatten einiges vor uns: am Samstag wollten wir nach knapp 3 Stunden Autofahrt Zwischenstopp in Tauranga machen. Das ist eine Stadt direkt am Meer, die bekannt ist durch den "Mount Manghanui". Das ist ein Berg, von dem man eine unglaublich tolle Sicht hat!

Der Aufstieg war sehr steil, aber dauerte dadurch nur circa 40 Minuten. Oben angekommen genossen wir die wunderbare Sicht und auch die immer wiederkommenden Sonnenstrahlen. Nachdem die Fotosession auch abgehakt war, ging es wieder Richtung Tal. Wir mussten schließlich noch eine Stunde weiter nach Whakatane fahren. Von dort startete unsere Tour am Sonntag.

Dort angekommen erwartete uns eine Überraschung: das gebuchte Hostel hatte keine Betten mehr für uns frei! Sie haben anscheinend vergessen unsere Buchung in das Reservierungssystem einzutragen. Was nun? Whakatane ist ein kleines Dörfer mit nur einem weiteren Hostel. Doch auch das war ausgebucht. Der Mann vom Hostel konnte uns lediglich anbieten in dem billigsten Motel unterzukommen. Er würde uns 20 Dollar als Entschädigung zu dem Übernachtungspreis dazugeben. Wir mussten trotzdem 8 Dollar pro Person mehr bezahlen, als in dem Hostel. Doch wir hatten keine Wahl- auf der Straße übernachten wollten wir schließlich auch nicht!

Also fuhren wir ein bisschen genervt zu unserem Motel. Etwas gutes hatte es wenigstens: wir hatten unsere eigene Küche und ein eigenes Bad. 

Sobald es dunkel wurde, suchten wir uns einen schönen Platz an der Promenade um das spendierte Feuerwerk von Linas Hostdad anzünden zu können. Denn es war Guy Fawkes Day. Die Neuseeländer feiern das ähnlich wie Silvester. Für alle, die die Geschichte dahinter nicht kennen: am 05.11.1605 plante Guy Fawkes ein Sprengstoff- Attentat auf das englische Parlament. Dieses Vorhaben wurde aber rechtzeitig erkannt und Guy Fawkes wurde hingerichtet. Dieser "Erfolg" wird deswegen mit Feuerwerken an dem Tag gefeiert.

Ein bisschen schade dabei war, dass es keine bestimmte Uhrzeit, wie bei Silvester um Mitternacht, gab, sodass jeder geknallt hat wann er wollte.

Am Sonntag ging um 8 Uhr morgens unsere Tour los. Das Ziel war die einzige Vulkaninsel Neuseelands "White Island". Die Insel besteht aus einem noch aktiven Vulkan. 

Nach einer sehr wellenreichen 1,5 ständigen Bootstour erreichten wir die Insel. Der Anblick vom Boot aus auf einen Vulkan, wie man sich ihn immer vorstellt, mitten im Meer war einfach nur unbeschreiblich! In zwei kleineren Gruppen wurden wir, ausgerüstet mit einer Gastmaske und einem Helm, mit einem Schlauchboot auf die Insel gebracht. Zu allererste gab uns unser Guide eine Hand voll Bonbons - die sollten gegen das Kratzen im Hals wegen des Schwefels helfen. Der Eingangssatz "die Überlebenschancen stehen für uns bei 50%" haben uns gleich ziemlich deutlich die Gefahr verdeutlicht. Doch trotzdem gab uns unser Guide die ganze Zeit ein Gefühl von Sicherheit. Der Vulkan von "innen" ähnelte einer Mondlandschaft. Relativ flache Ebene und jede Menge loser Steine und ähnliches.

Mir fällt es sehr schwer das Erlebte auf dem Vulkan zu beschreiben. Ich hoffe, dass euch die Fotos einen viel besseren Eindruck noch geben können.

Erstaunlich war auch, dass in der Vergangenheit Menschen auf der Insel gelebt haben. Sie haben dort eine Schwefelmine gebaut und lebten das ganze Jahr (bis auf Weihnachten) auf der Insel - das kann man sich überhaupt nicht vorstellen, wie die dort überleben konnten. Dort ist überhaupt nichts! Wir konnten lediglich noch ein paar Reste der Mine sehen. Alles andere wurde beim letzten Ausbruch im Jahr 2000 zerstört.

Ich kann immer noch nicht ganz begreifen, dass ich auf einem aktiven Vulkan spazieren gewesen bin! Wahrscheinlich muss ich mir noch ein paar Mal die Fotos anschauen um es zu begreifen.

https://goo.gl/photos/nkwqFimRSXStc7w48 

Bis nächste Woche :-) 

 

7.11.16 02:27

Letzte Einträge: Bay of Islands, erneute Veränderung, Letzte Arbeitswoche, Es kann losgehen!

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


thomas (7.11.16 19:05)
das sieht ja aus wie auf einem fremden Planeten.
Unglaublich, dass da Menschen gewohnt haben.

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