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Letzte Arbeitswoche

Kia Ora,

meine letzte Arbeitswoche ist rum und ich bin echt glücklich darüber!

Am Dienstag habe ich mit den beiden Girls meiner zweiten "Gastfamilie" Ostereier bemalt. Hier in Neuseeland ist es nicht wirklich typisch etwas für Ostern zu basteln. Eigentlich geht es nur um die Schokoeiersuche im Garten. Die Mädels waren ganz aufgeregt und mich hat es sehr gefreut ein bisschen Tradition ihnen zu zeigen.

Am Mittwoch und Donnerstag hatte ich noch ein letztes Mal die anderen Kids. Doch wirklich etwas spezielles haben wir nicht gemacht.

Donnerstagabend war der letzte gemeinsame Abend mit meiner Gastfamilie, da sie am Wochenende weg gefahren sind und nicht mehr wiederkommen bevor ich gehe.

Ich habe mich zuletzt gar nicht mehr wohl hier gefühlt und meine Hostmum wurde immer unfreundlicher und launischer, aber dennoch hatte ich auf einen gemeinsamen Abend gehofft. Da war ich nur leider die Einzige..

Meine Gastfamilie ist abends einfach aus der Tür gegangen ohne irgendetwas zu mir zu sagen - letztendlich waren sie essen!

Ich habe mich in dieser Familie nur als Gast und zuletzt auch gar nicht mehr Willkommen gefühlt. Und genau das wurde mir am letzten Abend nochmal bestätigt.

Am nächsten Morgen musste ich mich dann von ihnen verabschieden. Die beiden Mädels waren echt süß, aber vom Rest gab es eine kurze Umarmung - das war`s.

Jetzt bin ich sehr froh bis Donnerstag hier noch alleine zu sein bis es dann zu einer Freundin für 3 Tage geht und im Anschluss beginnt die Reise mit Mama.

Den klassischen Osterbrunch durfte ich mir dieses Jahr natürlich nicht entgehen lassen, sodass ich zwei Freundinnen über das Wochenende zu Besuch hatte.

Ich werde jetzt nur noch alles genießen und mich nicht mehr runterziehen lassen :-)

Ich werde mich denke nochmal kurz melden, bevor Mama hier ist und danach gibt es einen abschließenden Reisebericht unserer gemeinsamen Zeit!  

 

Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostern mit nicht all zu viel Regen!

 

Bis bald, 

 

17.4.17 08:29, kommentieren

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Das Abenteuer Tonga

Hallo zusammen,

Jetzt ist mein Urlaub auf Tonga auch schon wieder vorbei und ich kann euch sagen: so einen Urlaub hatte ich noch nie! Aber am Besten fange ich von vorne an zu erzählen.

Samstagabend ging unser Flieger nach Tonga, wo wir am Flughafen von einem Shuttlebus zu unserer Unterkunft gebracht wurden. Da haben wir schon die erste Berührung mit dem Leben hier machen können. Sonntags ist komplett ALLES dicht auf Tonga. Alle Menschen gehen in die Kirchen und feiern mit der Familie diesen Tag. Deswegen mussten wir Samstagabend noch schnell etwas von einem "Supermarkt" besorgen. Ich habe es in Anführungszeichen geschrieben, weil das überhaupt nicht mit einem Supermarkt wie wir ihn kennen vergleichbar ist. Dieser Shop besteht eigentlich nur aus Tütennudeln, Cracker, Chips und bisschen Wasser/Milch - das wars! Wir haben uns gefragt, wo man die anderen Lebensmittel herbekommt. Obst und Gemüse werden auf den Märkten und auch an der Straße verkauft. Alle anderes wie z.B. Fleisch hat jeder selber zuhause, indem man eigene Schweine oder Kühe besitzt.

Zum Glück hatten wir für Sonntag ein Auto gemietet gehabt (ging natürlich nur mit einem Zuschlag). Bei sehr warmen Temperaturen und leider bewölktem Himmel machten wir uns dann auf den Weg die Hauptinsel "Tongatapu" zu erkunden. Dies gestaltete sich deutlich schwieriger als gedacht, da auf unserer ungenauen Karte zwar Sehenswürdigkeiten markiert waren, aber es weder Straßenschilder noch -namen gab.

Nichtsdestotrotz konnten wir ein paar schöne Flecken finden. Highlights waren definitiv die "Blow Holes" - dort prallen die Wellen auf eine löchrige Steinküste, sodass das Wasser wie Fontänen hochsteigt.

Pünktlich zu einem kurzen Regenschauer machten wir an einer Strandhütte halt, bei dir wir traditionelles Tongabuffet mit passender Musik kredenzt bekommen haben. Von ganz vielen verschiedenen Kartoffelarten über Spanferkel und ganzem Fisch bis hin zum Tongapudding war alles vertreten.

Überall auf der Insel waren Kokospalmen, Papayabäume und Banananstauden zu finden. 

Am nächsten Tag (Montag) wollten wir dann die Fähre nach Ha`apai nehmen. Eigentlich sollte sie vormittags fahren, aber auf Tonga fahren die Fähren wann sie wollen. Es wird quasi ein paar Stunden vorher entschieden, sodass wir bis abends warten mussten.

Die Fähre brauchte 12 Stunden nach Ha´apai. Es war ein altes Containerschiff, mit ein paar Plastikstühlen und ansonsten nichts. Die Einheimischen haben sich auf mitgebrachte Teppiche gelegt und geschlafen. Die Bootsfahrt ist bekannt dafür, dass viele Menschen seekrank werden, da das Schiff nicht unbedingt die Wellen "abfängt".

Ich musste mich relativ schnell auch nach draußen begeben. Die ersten 2 Stunden waren der blanke Horror und ich wusste nicht, wie ich das noch weitere 10 Stunden aushalten sollte. Völlig kraftlos habe ich mich dann einfach draußen auf den Boden gelegt. So ertrug ich einigermaßen die restliche Überfahrt.

Auch dort wurden wir wieder abgeholt - allerdings dieses mal mit einem Boot, denn es ging auf eine einsame Insel zu einem Beach Ressort.

Der Standard ist hier allerdings sehr gering. Also Luxus hat uns dort nicht erwartet, aber das brauchten wir auch nicht! Wir hatten einen eigenen Strand für uns, schliefen in typischen Hütten und entspannten 3 Tage in Hängematten und im Meer. An einem Abend hat der Betreiber des Ressorts, ein Einheimischer, ein großes Lagerfeuer noch am Strand für uns gemacht. Die ersten 2 Tage war noch ein deutsches Pärchen mit uns dort und am letzten Tag wurde das Pärchen von 2 Jungs aus Finnland "abgelöst". Wir waren also nur 5 Gäste und 2 Betreiber im Ressort.

Das war das Paradies, wie man es sich vorstellt- einfach nur schön!

Am Donnerstagnacht(24 Uhr) wollten wir eigentlich die Fähre zurück nehmen. Da unser Bootstransfer uns allerdings schon um 18 Uhr Richtung Hafen bringen musste, hatten wir noch ziemlich lange Zeit. Zum Glück hat uns eine sehr nette Dame angesprochen, ob wir in ihrem Office mit WLAN warten möchten. Mit dieser Freundlichkeit hatten wir nicht gerechnet.

Leider fuhr die Fähre nicht wie eigentlich gedacht um 24 Uhr, sondern erst um 3 Uhr nachts. Dies hätte aber bedeutet, dass wir die nächste Fähre auf eine andere Insel am nächsten Tag um 15 Uhr nicht bekommen hätten. Deshalb entschieden wir uns am nächsten Morgen einen Flug zu nehmen, der nur 45 Minuten braucht (ist allerdings viel teurer).

Mit Glück bekamen wir Nachts noch ein letztes freies Zimmer, sodass wir am nächsten Morgen zum kleinen Flughafen fahren konnten. Jeweils 2 Flüge gibt es pro Tag zurück auf die Hauptinsel - morgens und nachmittags. Der Flug am Morgen war leider bereits ausgebucht, sodass wir bis 17 Uhr warten mussten. Die Zeit verbrachten wir mit schnorcheln. Ich habe noch nie so viele verschiedene bunte Fische und Korallen gesehen - wunderschön!

Nachdem wir abends eingecheckt hatten und das Flugzeug zum Boarden bereit war, sprach uns eine Mitarbeiterin an. Aufgrund der heißen Temperaturen, darf das Flugzeug nicht so schwer beladen werden und wir dürfen nicht mitfliegen- Na toll! Der geplante Trip auf eine dritte Insel fiel damit ins Wasser. Dreimal hatten wir bis dahin bereits probiert von Ha´apai wieder wegzukommen.

Ein bisschen Druck hatten wir jetzt allerdings auch, da am nächsten Tag (Samstag) unser Flieger abends zurück nach Auckland ging. Doch bei unserem vierten Versuch, konnten wir am Samstag um 11 Uhr fliegen. Das war auch ein Abenteuer, da wir in der ersten Reihe säßen und wir in das Cockpit reinschauen konnten. Das Flugzeug konnte auch insgesamt nur 17 Passagiere mitnehmen. Der Flug war deutlich entspannter als die Fähre.

Der Samstag war dann nur leider für uns gelaufen. Wir konnten nichts mehr weiter unternehmen und mussten bis abends warten bis unser Flieger um 22 Uhr zurück ging.

Das war ziemlich schade, weil wir dadurch einen ganzen Tag verloren hatten.

 

Aber nun ja. Wir hatten trotzdem einen wunderschönen Urlaub mit sehr netten Menschen und einem Paradies. Tagsüber waren die Temperaturen immer so um die 32 Grad. Das konnte man allerdings gut mit dem Wind aushalten. Nachts kühlte es leider nicht ab, sodass wir bei 28 Grad ziemlich ins Schwitzen kamen.

Und natürlich gibt es auch ein paar Fotos für euch :-)

 https://goo.gl/photos/EN4fofjydFqUuFAj7

Bis dann! 

 

9.4.17 06:51, kommentieren